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Wednesday, June 29th 2011, 7:04pm

Gebt uns Eure Ideen zu Namensfindungsprojekten

Hallo liebe Designer-Community,

wir sehen, dass Ihr unzufrieden mit Namensfindungsprojekten seid. Garantiert oder nicht garantiert, mit Gewinner beendet oder ohne Gewinner beendet.
Wir denken darüber nach, die Bedingungen für Namensfindungsprojekten zu ändern und bitten Euch um Eure Hilfe und dass Ihr uns Eure Ideen zur Verbesserung gesammelt in diesem Thread gebt.

Was würdet Ihr ändern, damit die Projekte für Euch fair genug abgeschlossen werden, auch wenn der Auftraggeber keinen Namen der Vorschläge verwendet wird (aus welchen Gründen auch immer: schon besetzt, nicht gefällt, Domain nicht frei, etc.)?
Welche Bedingungen würdet Ihr den Auftraggebern setzen, auch wenn ihm keiner der Vorschläge passt (unabhängig von garantiert oder nicht garantiert)?
Welche Bedingungen sollte ein Designer haben, damit er seinen Schwerpunkt nicht quantitativ, sondern qualitativ auslegt?

Wir denken, dass wir zusammen mit Euch, die Bedingungen für Namensfindungsprojekten optimieren können, damit alle Parteien zufriedener aus den Wettbewerben gehen. Wir sammeln Eure Vorschläge um Euch miteinzubeziehen und dann im Crowdsourcing-Prinzip zum besten Ergebnis zu kommen :)

Wir freuen uns auf Eure Vorschläge und werden diese erstmal sammeln, bevor wir Feedback geben.
Legt los, denn in diesem 'Wettbewerb' kann nur gewonnen werden ;)

Viele Grüße,
Team 12designer

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Wednesday, June 29th 2011, 7:18pm

Ich muss gestehen, ich sehe den Sinn einer solchen "Ideenfindung" gerade nicht. In diesem Moment gibt es nur einen Kritikpunkt: Euren Vertragsbruch.

Eine Garantie hat den Sinn, uns zur Teilnahme zu motivieren. Immer wieder bezahlen Kunden, auch wenn sie keinen der Vorschläge verwenden - ohne zu murren, denn das war von vorneherein klar, das ist in den AGB so festgelegt, und allein das Brainstorming der Kreativen stellt einen wirtschaftlichen Wert dar.

Und dann kommen zwei vertragsbrüchige AGs und heulen - und Ihr kuscht. Ihr nehmt den Vertragsbruch nicht nur hin, sondern wälzt ihn auf uns, die Designer, ab.

American Diner - kurz vor Schluss, bewusst, was in dem Moment im Pool ist, Kunde gibt Garantie. Und nimmt sie danach zurück - wegen angeblicher markenrechtlicher Probleme? Zum einen braucht es einen Markenrechtsanwalt, um solche rechtlichen Dinge zu klären - das ist nicht unsere Aufgabe, es kann auch gar nicht unsere Aufgabe sein. Zum anderen waren sicher nicht alle 100-200 Vorschläge geschützt. Unser Teil der Abmachung, das Brainstorming, war erfüllt - der AG bricht den Vertrag, und Ihr nickt.

Autocenter - hier wird es perfide und absurd. Dass eins der zwei Projekte unnütz ist, haben wir dem AG vom ersten Tag an gesagt. Er hat immer wieder versichert, dass wir uns darüber doch den hübschen Kopf nicht zerbrechen müssten, seien doch alle garantiert. Er will die Garantie nicht einlösen, und Ihr nickt. Sehr schön auch die Begründung - Quantität über Qualität.

Ich habe kaum Verständnis für Designer, die innerhalb von 5min 48 Entwürfe einreichen - aber es bleibt ja wohl immer noch uns überlassen, wie wir arbeiten.

Was nützt mir eine kosmetische "Ideenfindung" (die ich die Tage ja schon per PM abgeliefert habe), wenn das Kernproblem Euer Vertragsbruch ist? Ihr habt AGB - aber vertragsbrüchige AGs sind Euch wichtiger als treudoofe Designer. So lange Ihr Eure kreative Basis nicht respektiert, ist jedes Wort verloren.

This post has been edited 2 times, last edit by "MarketingAufAbruf" (Jun 30th 2011, 8:23am)


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Wednesday, June 29th 2011, 7:23pm

Überrascht und auch noch skeptisch, aber auch erfreut nehme ich zur Kenntnis, dass sich das Team nun doch zu Wort meldet und den Dialog mit uns sucht. Nur so kann es funktionieren und wenn dieses Versprechen kein leeres Versprechen ist, bin ich auch gerne bereit, an einer vernünftigen Lösung mitzuwirken.

Allerdings, da schließe ich mich MAA an, macht das nur Sinn, wenn die Garantiefrage geklärt ist.
Hier warte ich noch immer auf eine Stellungnahme.

This post has been edited 1 times, last edit by "pixfix" (Jun 29th 2011, 7:29pm)


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Wednesday, June 29th 2011, 7:33pm

Ok...

Lieber keine Garantie, als eine die gar keine ist... Folgendes wäre eine wohl für alle Seiten faire Handhabung:

1. Der AG legt einen Projektpreis fest

2. Jeder Kreative kann am Tag eine gewisse Anzahl an Vorschlägen für den Namen einreichen. Vorschläge dürfen am gleichen Tag nicht zurückgezogen werden.
Wenn der AG es möchte darf er weitere Vorschläge von einem bestimmten Kreativen anfordern. Diese gelten nicht für das Limit des jeweiligen Designers.

Die Anzahl der erlaubten Vorschläge kann sich auch nach der Erfahrung des jeweiligen Designers richten: Leute die bereits Namensprojekte gewonnen haben dürfen mehr Entwürfe einreichen. Wichtig bei diesem Punkt ist, dass in gewisser Weise kontrolliert wird, dass es diesmal nicht die Designer sind, die "Maulwürfe" erstellen...

Warum? Dadurch werden Spam-Vorschläge vermieden. Wenn ein Kreativer aber gute Arbeit abliefert kann der AG noch weitere Entwürfe von diesem Kreativen anfordern.

3. Wenn eine bestimmte Anzahl an Entwürfen erreicht ist, tritt eine Garantie in Kraft. Diese richtet sich nach dem Projektpreis... Beispiel:

Projektpreis ist 100 Euro, dann tritt ab 50 Entwürfen die Garantie in Kraft. Diese sagt aus: Der AG muss 50€ zahlen, wenn er keinen Entwurf kauft. Dieser Garantiepreis ist somit immer maximal halb so hoch wie der Projektpreis... bei höheren Projektpreis wird das ganze gestaffelt in 100 Schritten, also

- 100 € ab 200 Entwürfen
- 150 € ab 300 Entwürfen
- 200 € ab 400 Entwürfen
- 250 € ab 500 Entwürfen
und so weiter

4. Was passiert mit dem Garantiegeld: Nun, das geht entweder an einen Designer der irgendwie ausgewählt wird, oder wird gestaffelt verteilt... wie auch immer...

5. Wenn der AG einen Entwurf kauft muss er natürlich den vollen Projektpreis zahlen


Das wäre erst einmal ein Ansatz von meiner Seite...

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Wednesday, June 29th 2011, 7:42pm

Da kann ich MAA und Pixfix nur zustimmen. Solange Ihr Euch weiter darüber ausschweigt, warum 12designer sich bei den beiden genannten Projekten um die zugesagte Preisgarantie herumdrückt, bleibt m.E. die Frage bestehen: Wolltet Ihr Eure Garantie von vornherein nicht einlösen (das wäre Betrug), oder fehlt es Euch momentan an Liquidität (was die Frage nach einer möglichen Konkursverschleppung hervorrufen würde). Erst wenn Ihr Eurer Garantieverpflichtung in beiden Projekten nachkommt - oder darlegt, warum Ihr das momentan nicht könnt - machen weitere Erörterungen Sinn.

This post has been edited 2 times, last edit by "Tatwort" (Jun 29th 2011, 8:17pm)


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Wednesday, June 29th 2011, 8:07pm

Um ehrlich zu sein bin ich jetzt auch etwas überascht. Ob diese Überaschung letztlich positiv ist, wird sich allerdings noch zeigen. Nach der Erfahrung bei der Mindestpreisdebatte bin ich zumindest skeptisch. Trotzdem ist es immerhin ein Schritt in die richtige Richtung, wenn auch nur erst mal ein kleiner.


Hier mal eine Idee.

1. Die Anzahl der Entwürfe bei nicht garantierten Namingprojekten deckeln. Sprich es gibt eine Maximalzahl von z.B. 25 Einreichungen. Daran kann der AG erkennen ob die Qualität stimmt und ob was dabei ist was zumindest in die richtige Richtung geht. Wenns soweit passt garantiert er den preis und die Deckelung wird aufgehoben. Wenn nicht dann eben nicht. Dann bleibts wie gehabt, kein Gewinner, Projekt zu.

2. Die Garantie MUSS bindend sein. Schluss mit ausflüchten und ausreden von wegen dies und jenes ist besetzt blablablub. Wer die Abnahme garantiert MUSS diese Garantie auch einhalten. Komme was da wolle. Die AGs haben nicht nur die die möglichkeit sondern auch die Pflicht konstruktiv mitzuwirken. Es gibt also keinen Grund für Ausreden. Wenn ein AG das nicht tut, ja meine Güte das ist dann sein pech. Er hat die Möglichkeit also soll er sie auch nutzen. Also Nochmal. die Garantie MUSS bindend sein.

3. Damit Nr. 1 & 2 auch Sinn ergeben muss natürlich auch die Qualität entsprechend angehoben werden. Dies kann man unter anderem damit erreichen das nicht nur ein Name in das Textfeld eingegeben wird sondern in einem zweiten Textfeld, das ein Pflichtfeld mit einer Mindestzahl an Zeichen (vgl. Briefing) angelegt ist, auch eine entsprechende Erklärung wie derjenige der den Namen Einreciht zu diesem Namen kommt. Was er bedeutet, wie er sich zusammen setzt, was er sich dabei gedacht hat usw. usf. Also schluss mit Massenware aus Name-Generatoren . sonder lieber auf Grips setzen.

4. Dateiupload abschaffen. dadurch sind die Chancen für alle Gleichbleibend und keiner käme auf die Idee das System durch Uplaod von Grafiken zu umgehen.

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Wednesday, June 29th 2011, 8:09pm

P.S.: Wie nennt man das eigentlich, wenn jemand ein von Designern ins Leben gerufenes Forum namens "Wertlose Garantie?" mit über 460 Beiträgen kommentarlos löscht, ihm einen neuen unverfänglichen Titel verpasst und die Designer-Schar dann zur Beschäftigungstherapie einlädt? "Forum-Kidnapping"? Oder einfach nur "dreist"?

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Wednesday, June 29th 2011, 8:15pm

Wo siehst du was gelöschtes? bzw. wo siehst du es nicht mehr? Der Thread ist doch noch vorhanden....

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Wednesday, June 29th 2011, 8:19pm

Fred ist noch da, inklusiver aller Beleidigungen gegen mich: Wertlose Garantie?

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Wednesday, June 29th 2011, 8:25pm

Stimmt! Die dort eingestreuten Verbalinjurien sollte 12designer schleunigst löschen. Es kommt nicht darauf an, ob die Verunglimpfungen von den Betreibern der Plattform lanciert wurden oder nicht - als Betreiber des Forums sind sie so oder so für dessen Inhalt verantwortlich.

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Wednesday, June 29th 2011, 8:37pm

Hier mein (erster, grober) Vorschlag:

Namensprojekte und auch alle anderen Textarbeiten sind ohne Garantie geradezu eine Aufforderung zum Diebstahl.

Da Worte nunmal ohne besondere Fertigkeiten und ohne spezielles Equipment verwendbar sind, muss hier für Sicherheit gesorgt werden.

Entweder durch eine Abnahmeverpflichtung (mit Ausnahmeregelung), oder durch die Offenlegung aller zur Kontrolle notwendigen Daten über bzw. zum AG d.h., Name Anschrift etc.

Eine weitere Möglichkeit ist eine "Eidesstattliche Versicherung" des AG, dass er keinerlei Gebrauch von den nicht gewählten Entwürfen macht.

Grundsätzlich muss aber auf jeden Fall eine Vorauszahlung in angemessener Höhe (25 % bis 100%) geleistet werden.

Diese wird nach der Gewinnerwahl mit dem Preisgeld verrechnet und im Ausnahmefall zurück erstattet.

Für den Fall, dass kein Gewinner gewählt wird, ist eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 15% (?) fällig, max. jedoch 50,00 EUR.

Ausnahmen sind Projekte, in denen die eingereichetn Entwürfe tatsächlich unzumutbar sind.

Die Entscheidung darüber, ob das Briefing eingehalten und die Anforderungen des AG erfüllt wurden, treffen die Jury-Mitglieder.

Dazu muss ein Fragebogen (Prüfprotokoll) geschaffen werden, in dem die entscheidungsrelevanten Faktoren aufgelistet sind und von den Jury-Mitgliedern nach einem Punktesystem bewertet werden.

Wird die erforderliche Mindestpunktzahl am Ende nicht erreicht, wird der AG von der Abnahmeverpflichtung befreit und erhält sein Geld zurück. Ansonsten wird das Preisgeld fällig, unabhängig davon, ob der AG das Werk verwendet oder nicht.

Der AG wird zur aktiven Mitarbeit an seinem Projekt verpflichtet. Und zwar in der Weise, dass er regelmäßig und zeitnah (mind. 3x wöchentl.) Feedback gibt.

Kommt ein AG seiner Mitwirkungspflicht nicht nach, verliert er jeden Anspruch auf Garantiebefreiung und das gesamte Preisgeld geht an die Community.

Die Aufteilung des Preigeldes erfolgt zu gleichen Teilen unter allen am Projekt beteiligten Designer.


Pflichten der Kreativen:

Eine zahlenmäßige Beschränkung bei er Einreichung von Vorschlägen bzw. Entwürfen gibt es nicht.

Die Designer jedoch verpflichten sich, jede Art von Spam zu vermeiden und nur dem Briefing entsprechende Entwürfe einzureichen.

Hält sich ein Designer nicht an diese Vereinbarung, wird er - auf Wunsch des AG (Projekt melden) - durch das 12d Team von diesem Projekt ausgeschlossen.

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Wednesday, June 29th 2011, 9:28pm

Hier meine Vorschläge, wie man die garantierten Wettbewerbe (und das betrifft nicht nur die Namingprojekte) deutlich fairer gestalten könnte:

1. Das Preisgeld wird per Vorkasse eingezogen und von 12d verwaltet, allerdings ohne die "Handlingpauschale" der Konkurrenz (es gibt ja immerhin Zinsgewinne für die Gelder, wenn tatsächlich weitere Kosten durch Verwaltung der Gelder anfallen, könnten die Einstellgebühren für die Projekte um 5-10 Euro angehoben werden). Die schönste Garantie nützt dem Designer ja relativ wenig, wenn er später sein Geld einklagen muss, besonders wenn der AG im Ausland sitzt. Zudem steigert eine Vorleistung auch das Interesse des AG an der Mitarbeit an seinem Projekt und sichert ab, daß der AG überhaupt hinreichend liquide ist.

2. Es werden sämtliche Ausnahmeregelungen zur nachträglichen Aushebelung der Garantie aus den AGB gestrichen. Das Risiko, daß tatsächlich nichts objektiv Brauchbares dabei ist, ist nun wirklich äußerst gering, zudem sind die Preisgelder ja im Vergleich zur Leistung, die der AG hier erhält, extrem niedrig (bei z.B. 50 Entwürfen und 200 Euro Preisgeld "kostet" ein Entwurf den AG gerade mal 4 Euro, in der Regel sind jedoch bei garantierten Projekten ja weit mehr Entwürfe vorhanden).

3. Der AG hat wie bisher 30 Tage Zeit einen Gewinner zu wählen, kann diese Frist auf Antrag nochmal um 7 Tage verlängern und wenn er dann keinen Gewinner wählt, verliert der AG sein Anrecht auf Erwerb der Nutzungsrechte und das Preisgeld wird zu gleichen Teilen unter allen teilnehmenden Designern verteilt (also nicht nach Anzahl der Entwürfe, sondern bei 10 beteiligten Designern 10% des Preisgeldes für jeden, was verhindert, daß das Spammen von Entwürfen belohnt wird). Der Fall der Nichtwahl eines Gewinners dürfte aber ohnehin nur höchst selten eintreffen, da es für den AG ja immer vorteilhafter ist, einen Gewinner zu wählen

4. Es sollte - auf zunächst freiwilliger Basis - eine Funktion eingeführt werden, daß der AG bei Einladungen von Designern und von ihm explizit gewünschten Entwürfen eine geringe Schutzgebühr für den Aufwand der Designer auslobt, die dann Das grundsätzliche Prinzip eines Wettbewerbs ist ja, daß die Teilnehmer Entwürfe auf eigenes Risiko erstellen und einreichen, wenn aber der AG nun tatsächlich eine konkrete Leistungen einzelner Designer erwünscht, sollte er auch bereit sein, dafür zumindest eine geringe Geldsumme zu bezahlen. Ich finde es z.B. persönlich nicht schlimm, bei einem Projekt nicht zu gewinnen, solange ich eben nur 1-2 eigene Entwürfe eingereicht habe (ich bin mir des Risikos ja vorher bewusst), wenn ich aber nun weitere Entwürfe und Änderungen auf Wunsch des AGs eingestellt habe und dann doch nicht gewinne, ist dies um ein Vielfaches ärgerlicher.

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Thursday, June 30th 2011, 11:46am

Eine Limitierung von Vorschlägen – wie schon mehrfach genannt – finde ich wichtig.
Das nervt ja sogar mich und schreckt sicher den ein oder anderen AG ab.

Tja, und die Garantie …
Eine Garantie macht nur Sinn, wenn sie eingehalten wird.
Also entweder muss bezahlt werden – egal von wem – oder es verkommt zur Farce.
Gleichzeitig kann ich aber auch Auftraggeber verstehen, die eventuell zum Schluss vor dem Dilemma stehen, etwas kaufen zu müssen, was ihnen nicht zusagt. Speziell bei Namensprojekten, weil der AG da ja wenig Einfluss hat wie z.B. bei Logos, wo er den Designer anschreiben und individuelle Wünsche äußern kann.
Vielleicht wäre ein Kompromiss die Lösung:
Ein Projekt wird grundsätzlich nicht garantiert und nach einer nicht allzu langen Zeit (evt. eine Woche) MUSS der AG das Projekt garantieren – oder aussteigen und schließen.
Ich denke, in einer Woche lässt sich absehen, ob etwas Brauchbares dabei rumkommt – falls er am Ende doch nicht hundertprozentig glücklich ist … dumm gelaufen, Garantie ist Garantie.
Dieser Zeitrahmen verhindert aber, dass die Designer zu lange für die Tonne arbeiten; zumal viele AGs oftmals erst im Laufe des Projekts feststellen, dass das so wie sie es sich gedacht haben nicht funktioniert, und dann aus diesem Grund den Rückzieher machen.
Zweitens hält es den Ideenklau im Rahmen.
;-)

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Thursday, June 30th 2011, 12:21pm

Es geht hier zwar primär um Verbesserungen im Bereich Namensfindungsprojekte, aber es gibt noch eine Reihe anderer Baustellen, die mindestens ebenso wichtig oder wichtiger sind.

Die wichtigste überhaupt wurde ja schon mehrfach genannt, die Garantiefrage nämlich und ehe die nicht geklärt ist, wird sich das Engagement der Community wohl in Grenzen halten.

Auffallend ist aber auch die Tatsache, dass in jüngster Vergangenheit - und das gilt bis heute - keine Kommunikation mit den Designern stattfindet. Nachrichten, Anfragen, Meldungen, die über die Plattform an das Team gerichtet werden, werden einfach nicht beantwortet und auf Kommentare und Anmerkungen in den Projekten wird von 12d ebenfalls äußerst selten reagiert.

So kann eine Community nicht funktionieren - oder zählen sich die Betreiber nicht zu dieser Community?

Neben dem fragwürdigen Garantieversprechen bleibt übrigens auch das Versprechen zur Beantwortung rechtlicher Fragen unerfüllt. Im Forum "Legal - Fragen an unsere Anwälte", datiert der letzte Beitrag der Anwälte vom 14.Juni 2010, wenn ich das recht überblicke.

Einmal im Monat sollten hier wichtige Fragen beantwortet werden, aber vielleicht sind die Monate in dieser Kanzlei bzw. bei 12d ja länger als bei unsereins!?

Neben den recht häufigen Funktionsstörungen dieses Portals durch falsche Verlinkungen (man landet plötzlich auf der ital. od. franz. Seite) gibt es sonderbare "Phänomene", die doch sehr stark in Richtung Manipulation deuten. Von zensierenden Eingriffen in das Kommentarwesen wissen wir ja schon. Wie ich allerdings beobachten konnte, gibt es solche Vorgänge wohl auch in anderen Bereichen.

So habe ich festgestellt, dass auf der Seite "Unsere kreative Community" wohl nicht alles "mit rechten Dingen" zugeht.

Ich habe mir mal das "Ranking" der Designer dort angeschaut und habe nicht schlecht gestaunt, dass mein eigener Name z.B. überhaupt nicht auftaucht (Ausnahme, Sortierung nach gewonnenen Projekten).

Sortiert man nach Projektkategorien um bsw. herauszufinden, wer in welcher Kategorie besonders aktiv und ggf. erfolgreich ist, kommt mein Name nicht vor. Weder an der zu erwartenden Position, noch auf den 100 Folgeseiten. D.h., wenn ich z.B. an 10 Websiteprojekten teilgenommen habe, dann müsste unter den Designern, die bei 10 Websiteprojekten mitgemacht haben auch mein Name erscheinen. Das ist nicht der Fall und es ist bei allen Projektkategorien so. Auch auf den Folgeseiten, also bis herunter auf 1 Projektteilnahme erscheint der Name dann nicht.

Ich habe das natürlich nur anhand meines eigenen Accounts überprüft, ob das auch bei anderen der Fall ist weiß ich nicht. Gemeldet habe ich diese Beobachtung und um eine Stellungnahme gebeten. Eine Antwort habe ich allerdings nicht erhalten.

Abgesehen davon ,dass dieses Ranking wenig Aussagekraft besitzt, weil es nicht zeigt, wer in welcher Kategorie besonders erfolgreich ist, nützt es noch weniger, wenn einzelne Communitymitglieder offenbar gar nicht existieren. Hier müsste also nach gewonnenen Projekten in den einzelnen Kategorien sortiert werden. Die Sortierung nach Community-Favoriten ist aus heutiger Sicht überflüssig und verzerrt das Ranking völlig, weil inzwischen ein Großteil der Projekte nicht öffentlich einsehbar ist (Privatmodus) und es deshalb auch keine Communitybewertung (Herzchen) der Entwürfe mehr geben kann.

Und da sind wir schon beim nächsten Problem, dem Privatmodus. Durchaus sinnvoll und von vielen gewünscht und bei Namingprojekten sogar unverzichtbar. Aber, die Gewinnerentwürfe aus den Privatprojekten sind auch nach Projektende für Dritte nicht zu sehen (was schade ist) und sie erschein auch nicht in der Hall of Fame, was wiederum ein völlig verzerrtes Bild ergibt. Denn nicht die erfolgreichsten Designer sind nun in der Hall, sondern lediglich die Erfolgreichsten aus den öffentlichen Projekten. Dort aber machen die wirklich guten und erfahrenen Profis häufig gar nicht mit.

Das sind jetzt nur die auffälligsten Mängel, die mir so spontan einfallen. Aber die sind z.T. doch gravierend und sollten schnellsmöglich behoben werden.

Die Frage ist natürlich, wohin 12designer will. Wollen sie größer werden als die Mitbewerber, oder besser?

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Thursday, June 30th 2011, 12:59pm

Die Mängelliste mag lang sein - aber es gibt doch nur ein einziges Thema, das als allererstes geklärt werden muss.

Nicht eingehaltene Garantien, in meinen Augen ein eklatanter Vertragsbruch.

So lange das nicht zufriedenstellend geklärt wurde, ist jede weitere Diskussion doch sinnlos.

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Thursday, June 30th 2011, 1:12pm

Die Plattformbetreiber wollen allerdings partout, dass im Forum stattdessen über sonst was geredet wird - wenn's sein muss, sogar über die Farben der Blümchen auf dem 12designer-eigenen Kaffeeservice. Wenn dabei doch nur bitte die immer noch ausstehende Auszahlung der drei garantierten Gewinnsummen in Vergessenheit geraten möge. Wie lange eigentlich? Bis zum vierten Vertragsbruch?

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Thursday, June 30th 2011, 1:14pm


So lange das nicht zufriedenstellend geklärt wurde, ist jede weitere Diskussion doch sinnlos.


Es wird doch wahrscheinlich eh keine Diskussion.
12designer stellt eine Frage, die Leute reden sich die Köpfe heiß, dann hört man wochenlang nichts von 12designer und sie nehmen auch keine Stellung … und iiiirgendwann wird eine Änderung angekündigt (angeblich auf Basis dieser Vorschläge hier), die keine wirkliche Verbesserung bringt.

Ja, ich bin pessimistisch. Das lehrt die Erfahrung.
Aber ich bin auch so optimistisch, dass ich die Hoffnung nie aufgebe, dass es mal anders kommt. :)

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Thursday, June 30th 2011, 1:29pm

Das glaube ich auch. Auf die Dauer kann es den Plattform-Betreibern kaum gleichgültig sein, dass man ihre Zahlungsmoral entweder als Indiz für einen geplanten Betrug oder als Anzeichen für eine "unfreiwillige" Konkursverschleppung verstehen kann.

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Thursday, June 30th 2011, 1:46pm

Wäre mir das Wohl der Plattform egal, wäre ich ja nicht hier... Bei Designenlassen habe ich einfach das Engagement eingestellt, als die Betreiber ihre Plattform an die Wand gefahren haben. Hier (noch) nicht.

Aber ich möchte jetzt ungern mit Opium für's Volk ruhig gestellt werden.

Sprich, erst einmal darf 12D in Vorleistung treten, und zwar mit klaren Ansagen und Infos, weshalb sie der Meinung sind, dass Garantien nicht zählen. Und weshalb ihnen vertragsbrüchige AGs wichtiger sind als engagierte Designer, die hier für lau arbeiten.

Ich fasse die brennendsten Fälle gerne noch einmal zusammen:

American Diner
Hier wurde erst kurz vor Schluss eine Garantie gegeben, der Kunde kannte also den zu dem Zeitpunkt vorliegenden Pool an Entwürfen. Eine markenrechtliche Prüfung kann uns Designern inhaltlich nicht zugemutet werden, da keiner von uns Jura oder Markenrecht studiert hat. Darauf wurde der Kunde hingewiesen. Weiterhin sind Entwürfe ohne Markenschutz (soweit wir das einschätzen können) vorhanden. Auch scheint der Kunde keine Ahnung von Markenrecht zu haben, denn er behauptete auch, Lunchbox sei markenrechtlich geschützt. Ist er natürlich nicht, der Name kann gar nicht geschützt werden, höchstens als Wort-Bildmarke - Kunde hat aber keinerlei Angaben gemacht, ob er den Namen als Wort- oder Wort-Bildmarke eintragen will.

Dass kein geeigneter Name gefunden wurde, liegt also nicht an uns Designern - die Garantie muss zwingend eingelöst werden. Zur Erinnerung - die Garantie ist auch fällig, wenn kein Entwurf verwendet wird.

Autohaus
Kunde stellt parallel Logo und Name ein. Kunde wird mehrmals darauf hingewiesen, dass in einem Projekt also für die Tonne gearbeitet wird. Kunde versichert mehrmals, das könne uns doch egal sein, beide Projekte seien doch garantiert. Es finden sich unzählige Dumme, die daraufhin - trotz der Einwände - am Projekt teilnehmen. Die Garantie wird ausgehebelt.

Wiederum - warum sollen wir als Designer für die unternehmerische Unfähigkeit eines Kunden geradestehen? Die Garantie ist zwingend einzuhalten.

Saftladen
Da warten wir ja noch gespannt auf eine Lösung.

Ideenkonzept Immobilien
Ich habe es ja kommen gesehen.... aber ganz ehrlich, Ihr hättet dem Kunden auch gleich sagen können, dass das so nichts wird. Ich habe mich gegen einen Entwurf entschieden, da ich genau dieses Ergebnis schon erwartet hatte - immerhin hat sich der Kunde nicht ein einziges Mal gemeldet.

Müsst Ihr uns nicht eigentlich vor unfähigen Kunden beschützen?

Fazit
12D darf jetzt erst einmal die ersten drei Projekte lösen, die Verträge einhalten, und uns glaubhaft versichern, dass ihnen etwas an der kreativen Basis liegt. Ansonsten ist jede weitere Diskussion überflüssig.

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Thursday, June 30th 2011, 1:54pm

Tatwort, dem Betreiber hier in jedem dritten Beitrag Betrug oder mangelnde Liquidität zu unterstellen macht die Angelegenheit auch nicht besser... Betrug ist das übrigens in gar keinem Fall. Das ist ein Straftatbestand, der bei den Garantievorfällen in keinem Fall erfüllt ist. Im Zweifelsfall fallen Deine Postings eher in die Kategorie "üble Nachrede"....

Ist nicht böse gemeint, aber in der Diskussion hilft das einfach nicht weiter...

Vielleicht sollten wir die bisherigen Garantievorfälle auch in dem Thread belassen, der dafür eröffnet (bzw. genutzt) wurde... Tatsache ist doch, das das System so wie es jetzt ist nicht funktioniert (das liegt an 12designer aber auch zu einem großen Teil am System) und hier wurde nach Vorschlägen gefragt... Warum übrigens gerade die Namensfindung so schwierig ist liegt ja auch auf der Hand:

Namen sind sperrig
Bei einem Logo kann der AG Feedback geben wie "gefällt mir schon ganz gut, vielleicht das eine Element in Rot und weiter nach oben". Bei einem Namen ist das nicht ganz so einfach

Namen sind extrem subjektiv
Der eine fährt total auf einen Namen ab, der andere findet Ihn kindisch oder albern. Auch hier ist das bei Logos anders. Da kann ich gleich sagen "bitte sachlich und konventionell".... Das sich ein AG fast veräppelt vorkommt, wenn jemand für sein Autohaus den Namen "Brumm Brumm" vorschlägt, kann ja sogar ich das nachvollziehen...

Namensprojekte neigen zu Spam
Kennt jeder von uns: Kaum online, schon 50 Entwürfe von Designer X....

Natürlich, das alles ändert nichts daran, dass in den besagten Projekten das alles anders hätte ablaufen sollen, aber letztendlich steht in den AGb auch der Passus mit dem

Quoted

Für Fälle, in denen der Auftraggeber begründet darlegt, dass die Entwürfe unabhängig von ihrer Anzahl qualitativ ungenügend sind, entfällt ebenfalls die Abnahmeverpflichtung, insoweit 12designer seiner Argumentation zustimmt. Hier liegt die Entscheidung einzig bei 12designer


Aus juristischer Sicht heißt das übrigens soviel wie: "Eine Garantie gibt es nicht wirklich"... Das ist übrigens genau der Punkt, auf den Pixfix in seinem älteren Thread hinauswollte...

Also, die AGB gehören geändert, das System verbessert. Ich gebe an dieser Stelle hier jetzt lieber konstruktives Feedback, wie man das System für alle Seiten verbessern kann, als das ich es allein 12designer überlasse...

Übrigens: Die Garantie einfach abschaffen, würde auch alle Probleme lösen. Wäre aber nachteilig für den AG (weil weniger Motivation besteht teilzunehmen) und für uns Kreative... Negatives für AG und Kreative wirkt sich nachhaltig auch auf 12designer selbst aus. Vielleicht ist Ihnen das aber lieber, als das sich die "Ärgerspirale" hier in jedem Forum und jedem dritten Projekt immer weiter dreht...

Meine paar Cents dazu...