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Manticor

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geformt ohne zu denken...
30.04.12, 10:58
rein aus dem bauch heraus...
30.04.12, 10:57
The art of a child... inspiriert durch meine tochter...
30.04.12, 10:54
@hobore
Vielleicht sollte ich mich ja mal bei 12d als Pressesprecher bewerben. Auf jeden Fall wüsste ich das ich kaum so einen Käse verzapfen würde wie es 12d bisher getan hat.

Was den kritischen unterton angeht, nun... der ist durchaus vorhanden wenn man ein bisschen zwischen den zeilen liest, doch ich will auch niemandem zu nahe treten oder mich gar rum streiten, deswegen halte ich mich so gut es geht bedeckt ;-).
Letztlich muss jeder selbst wissen was er tut, wenngleich ich mir mehr Gechlossenheit unter den Designer wünschen würde, um eben solchen Scherzen wie diese 12% effektiv entgegen wirken zu können. Aber das spielt zum Thema nur bedingt eine Rolle und gehört jetzt auch nicht unbedingt hier her.

Du gewichtest die Durchschaubarkeit und die Kostenlast für die AGs meiner bescheidenen Meinung nach falsch. Natürlich trägt der AG die kosten. Allerdings hätte er die bei einer Projektausschreibung so oder so. Denn ob der AG nun das Preisgeld an den Kreativen direkt zahlt oder ob es von 12d verwaltet wird spielt insoweit keine Rolle, als das er die fast 15% die abgezogen werden ja nicht zusätzlich zahlen muss. Es entstehen dem AG also keine Mehrkosten. So gesehen kann es ihm auch völlig schnurz sein wie diese 12%-Klausel funktioniert und ob es nun 12, 20 oder 50% sind.

Diejenigen die diese fast 15% zu tragen haben sind die Kreativen.
In dem moment wo der AG einen Gewinner kürt, steht dem Kreativen das ausgeschriebene Preisgeld zu. Der unterschied ist, wärend vorher der AG in direktem Schuldverhältnis zum Kreativen stand, ist es nun 12d das in dieses Schuldverhältnis eintritt, da sie das vorher eingezahlte Preisgeld verwalten. Allerdings nimmt sich 12d jetzt das Recht heraus, aufgrund von irgendwelchen ominösen und nicht verifizierbaren Verwaltungs- und Bankgebühren sich kräftig am verwalteten Geld zu bedienen und somit am Honorar des Kreativen. Es werden also 15% weniger bezahlt als 12d eigentlich schuldig wäre. Wärend die AGs keine Mehrkosten haben und 12d enorme zusätzliche einnahmen generiert, fahren die Kreativen bei jedem Zwangsgeldprojekt verlust ein. Und das ist es was nicht begriffen wird.
Die meisten sehen überhaupt nicht das sie gar keinen Gewinn sondern Verlust machen, da nicht nur das grundlegende Verständnis für solche betriebswirtschaftlichen Vorgnge fehlt, sondern auch weil 12d es elegant verschleiert.

Daher wird das von dir angedachte Szenario auch nicht eintreten, eben weil die 12% nicht zusätzlich an den AGs sondern in vollem Umfang an den Kreativen als hängen bleiben.

Ich würde mir von 12designe auf jeden fall wünschen das sie mit der Verschleierung auf hören und

1. nicht irgendwelche Pseudopreisgelder mit Nettoprozentangaben auflisten sondern den Tatsächlichen Preis den man bei einem Projekt erhält ausschreiben. DAS wäre ehrlich, transparent und definitiv ein Pluspunkt.

2. Mal mit offenen Karten spielen und im Detail erläutern wie sie denn überhaupt auf ihre 12% kommen. Schließlich müssen ja Kalkulationen hierfür vor liegen.

3. Das Vorkassemodell, die Garantiebestimmungen und einige weitere Punkte sinnvoll überarbeiten, so das die Kreativen nicht dauernd verschaukelt und noch mehr ausgebeutet werden. Auch wenn die Investoren im Nacken sitzen und ihre Kohle mit Zins und Zinseszins und fetter Rendite wieder sehen wollen, auf dauer kann das doch nicht die lösung sein.

4. Endlich mal nen Community-Manager einstellt der den Namen auch verdient hat und nicht 24/7 mit Marketing beschäftigt ist oder einem mit "Ruf an oder Mail mir" kommt wenn was öffentlich diskutiert wird. ;-) .

Vielleicht bleibt da sauch nur ein Wunschtraum wie die Geschlossenheit unter den Designern. Vielleicht geschehen aber auch eines Tages noch Wunder.
08.03.12, 02:50
@hobore:
Das sehe ich ganz anders. 12d macht durchaus alles richtig.

Zu welchem Preisgeld der Einzelne teil nimmt ist von untergeordneter Bedeutung. Allein die Tatsache DAS an den Projekten mit Zwangsabgabe teil genommen wird und es wiederholt die EInforderung gab den Preis zu garantien zeigt, das die Zwangsabgabe nicht nur akzeptiert sondern in Teilen sogar gewünscht wird. Und zwar von allen die an solchen Projekten teil nehmen.
Da ich, zugegeben nur subjektiv keinen signifikanten Rückgang der Beteiligungen beobachtet habe, und das allgemeine Qualitätsniveau auch nicht merklich gesunken zu sein scheint, hat 12d hier offenkundig nichts falsch gemacht. Und wer etwas macht das nicht falsch ist macht es ja wohl richtig.

Das du dein persönliches Minimum erhöht hast spricht auch nicht dagegen das 12d alles richtig macht. Im gegenteil Wenn mehr Kreative so verfahren würden und das Einstiegsminimum auf z.B. deine 400€ ansetzen, würde das allgemeine Preisniveau ansteigen da die AGs merken das man für 200 öken halt nix mehr bekommt.

Positiver Nebeneffekt aus Sicht von 12d ist natürlich die dadurch ansteigenden Einnahmen durch die Zwangsabgabe. Und diese ist nunmal sehr lukrativ. Kann sie in Summe doch beinahe gleich hohe wenn nicht teilweise höhere Einnahmen generieren wie die Einstellgebühren. Es würde mich also nicht wundern wenn mittelfristig die Mindestpreisgelder Brutto angehoben würden.
06.03.12, 16:45