Du sollst Vater und Mutter ehren!
„Klar, das kennen wir aus der Agenturarbeit - der Kunde hat natürlich keine Ahnung, ist wankelmütig, macht schlechte Briefings und hat einen miserablen Geschmack. Ach, und die lieben Kollegen: so gut wie man selber sind sie natürlich nie und wenn schon, dann versauen Sie die Preise oder verkaufen ihre Seele an den Leibhaftigen. Grund zu schimpfen gibt es jedenfalls immer und Klick: die nächste Attacke ist im Netz. Ah das befreit!“;-)
In einem kreativen Prozess gibt es immer wieder Phasen in denen man sich mal Luft machen muss und wenn man den Gegenüber nicht kennt, dann werden die einfachsten Höflichkeits-Regeln oft ganz schnell über Bord geworfen. Die gefühlte Anonymität des Netzes trägt dazu sicher ihren Teil bei. Das wollen wir bei 12designer jetzt ändern, denn auf der anderen Seite des Bildschirms sitzt immer ein Mensch, der ein Recht auf einen wohlwollenden, zumindest höflichen Umgang hat. Und wenn der Mensch ein Auftraggeber ist, wäre es ja auch schön, wenn er vielleicht zu einem Kunden wird und wenn nicht ein eigener Kunde, dann vielleicht der eines Kollegen.
12designer ist angetreten, um gutes Design auch in Ecken zu bringen, in denen es vorher nicht war. Wir wollen „Style für alle“. Daher gibt es auch keine Zugangsbeschränkungen für Designer und auch keine für Auftraggeber. Ziele, Erfahrungen, Ansprüche und Niveaus sind dementsprechend unterschiedlich. Gerade deshalb ist ein höflicher Umgang so wichtig. Und letztlich soll die Nutzung von 12designer vor allem auch Spaß machen (und so die Kreativität beflügeln) und der steht und fällt natürlich mit der allgemeinen Stimmung.
Auf 12designer kommunizieren wir transparent, verhängen keine Maulkörbe und auch grundsätzliche Fragen werden offen mit Euch diskutiert. Der richtige Platz dafür ist unser Blog „Die Zwölf“. Dort gilt es sich auszutauschen und auch (professionell) zu streiten - über Mindestpreise, Nutzungsbedingungen, Zulassungsbeschränkungen und die Qualität von Design bei Designwettbewerben. Dieser Austausch ist wichtiger Input für uns und hat Einfluss auf viele Entscheidungen hinsichtlich der Weiterentwicklung von 12designer. Danke für die vielen konstruktiven Beiträge.
Jetzt die Vision: Auf 12designer ist man einander freundlich gesinnt. Die Arbeit der Kollegen wird wohlwollend begutachtet und Auftraggeber freundlich beraten. Eben so wie in vielen unserer Projekte der vergangenen Wochen und Monate. Je freundlicher der Umgang, desto besser die Ergebnisse, desto zufriedener der Auftraggeber, desto eher finden Auftraggeber und Designer auch außerhalb des Portals zusammen.
Am Ende gewinnt schließlich immer das Gute... und damit das so bleibt:
Hier unsere 12designer-Netiquette.
Was haltet Ihr davon, was fehlt, was geht Euch zu weit?
1.) Seid nett zueinander!
Bei allen Äußerungen über das Portal gelten die allgemeinen Regeln des Anstands und der Höflichkeit. Ausfälle, Beschimpfungen und Beleidigungen haben hier keinen Platz und werden gelöscht. Danke und Bitte sind gern gesehen.
2.) Preise und Briefings der Auftraggeber respektieren
Viele Kunden sind neu im „Designgeschäft“ und unsicher hinsichtlich des Budgets und bei der Ausgestaltung eines guten Briefings. Ein höflicher Hinweis auf unsere (oder Eure) Honorarempfehlungen und auf fehlende Infos im Briefing sind erwünscht und helfen, das Niveau der Projekte insgesamt zu verbessern. Viele Kunden haben daraufhin Ihre Budgets und Briefings schon angepasst (ja lieber Auftraggeber, nehmen Sie sich die Zeit für ein gutes Briefing und packen Sie im Zweifel ruhig noch ein paar Euros obendrauf).
3.) Kommentare am Projekt beziehen sich auf das Projekt-Briefing
Der Austausch am Projekt dient dazu, offene Fragen hinsichtlich des Projekt-Briefings und der zugehörigen Umsetzung zu klären. Das kann auch mal ein freundlicher Hinweis sein, dass das Budget nicht genügend animiert um mitzumachen. Kunden, insbesondere solche die nie mit einem Grafiker gearbeitet haben, brauchen freundliche(!) Beratung. Kritik an 12designer bitte direkt an uns schicken oder in den Blog schreiben.
4.) Kreativarbeit wertschätzen
Design-Einsteiger und Profis sind bei uns gleichermaßen willkommen. Bei uns zählt die geleistete Arbeit und nicht das Diplom. Konstruktive(!) Kritik und auch Lob sind immer erwünscht - von Auftraggebern und Kreativen gleichermaßen. Zur Wertschätzung von Kreativarbeit gehört auch, dass die Urheberrechte der teilnehmenden Designer nicht verletzt werden: Entsprechende Fälle bitte melden.
5.) Gewinner-Entscheidungen des Auftraggebers respektieren
Der Auftraggeber entscheidet. Das kann enttäuschend sein, insbesondere wenn die gewählte Arbeit scheinbar grafisch schwächer ist als die Eigene. Aber, Ihr wisst, die Schönheit liegt im Auge des Betrachters und der Auftraggeber kennt seinen Geschmack schließlich am besten und soll bekommen was er will.
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